#10 DAZN macht weiter Dampf + Final Hits

September 17, 2017

Nach dem ich mich zuletzt in ausfĂŒhrlicherer Form mit der Zukunft der Major League Soccer beschĂ€ftigt habe (Part #1 & Part #2) und dabei auch einen Ausflug in die englische Sprache gemacht habe, möchte ich mich nun kurz zu einigen Entwicklungen in den letzten Wochen rund um DAZN Ă€ußern. Zum Abschluss gibt es wieder das Segment der Final Hits - mehrere Themen, ein Satz pro Thema: Twitter-Style.

 

Without further ado, let’s get started:

 

 

#1 DAZN und die NFL - eine neue Traumpartnerschaft?

 

Die Partnerschaft zwischen DAZN und der NFL erhĂ€lt immer mehr Substanz: ZunĂ€chst konnte sich der Senkrechtstarter des OTT - Bereichs Anfang August ein noch umfangreicheres Rechtepaket der nordamerikanischen Profiliga (inkl. 24/7 NFL Network, NFL RedZone sowie weitere einzelne Live-Spiele) im Vergleich zum Vorjahr sichern. Zudem wird die britische Perform Group zukĂŒnftig die Vermarktung des NFL League Pass in einer Vielzahl an Territorien außerhalb der USA und Europas (u.a. Kanada (durch Eigenverwertung) und Mexiko) verantworten.

Nun meldete sich DAZN mit einer weiteren Nachricht: In ihren internationalen MĂ€rkten fokussierte sich die NFL bisher auf die digitale Distribution ihres Produkts. Somit war “digital-only” DAZN ein idealer Partner - war die NFL in vielen MĂ€rkten sowieso noch nicht im TV etabliert und eher ein Produkt fĂŒr Hardcore-Fans in der Nische. Nun hat DAZN aber die exklusiven (!) Rechte an der Liga fĂŒr die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre in einem Markt erworben, in dem die NFL eine absolute Konstante im linearen Fernsehen war: Kanada. In dem riesigen Land nördlich der USA ist die NFL im Vergleich zu anderen internationalen MĂ€rkten fest im Mainstream etabliert und nahezu alle Spiele waren bisher im TV (FTA oder Pay-TV) zu empfangen. Kanada wurde von Anfang an neben der DACH-Region und Japan als eines ersten LĂ€nder, in dem DAZN empfangbar sein sollte, kommuniziert und jetzt folgte mit dem Start der NFL Pre-Season der Launch. Somit hĂ€lt DAZN umfangreiche Rechte an der NFL in zwei der fĂŒnf grĂ¶ĂŸten internationalen MĂ€rkte fĂŒr die nordamerikanische Liga.

 

 

 

Abgesehen davon, dass bereits im Vorfeld viel Unmut ĂŒber den plötzlichen “digital-only” - Ansatz der NFL in Kanada geĂ€ußert wurde, half der nun erfolgte holprige Start (u.a. massive Bild- und Tonprobleme, enorme Zeitverzögerungen, limitierter Funktionsumfang der OTT-Plattform sowie UnmutsĂ€ußerungen ĂŒber die Fachexpertise der Kommentatoren) sicherlich nicht, um im Ansehen des kanadischen Zuschauers zu steigen:

 

(Auswahl von vielen weiteren negativen Kommentaren bezĂŒglich DAZN ersten Wochen in Kanada)

 

Über die neue “Pay- und Digital - Wall” konnte auch die von DAZN durchaus bekannte aggressive Preisstrategie nicht hinwegtrösten: Vor kurzem konnte DAZN fĂŒr den kanadischen Markt eine sehr umfangreiche Sublizenz von BeIN Sports erwerben. Somit können kanadische Kunden fĂŒr CAD 20 (ca. EUR 14,00) pro Monat oder alternativ CAD 150 (ca. EUR 105,00) pro Jahr neben der NFL als absolutes Premium-Recht in Nordamerika zusĂ€tzlich Highlights aus den europĂ€ischen Top-Fußballligen (u.a. La Liga, Ligue 1 und Serie A) sowie Live-Übertragungen der UEFA Champions League, Europa League, WM-Qualifikation und einer Vielzahl anderer Sportarten bekommen. Zum Vergleich: Bisher zahlten die (nun verĂ€rgerten) kanadischen Kunden allein fĂŒr den NFL Game Pass mindestens CAD 300 plus das ein oder andere TV-Paket der verschiedenen Kabelanbieter (jeweils CAD 30-40), die jeweils fĂŒr NFL Primetime - Spiele benötigt wurden.

Anscheinend scheint Kanada zudem nur der Anfang der Ausspielung des NFL Game Pass ĂŒber die eigene DAZN - Plattform fĂŒr die Perform Group zu sein. Alex Rice (DAZN Managing Director for Rights & Strategic Development): “We have actually acquired Game Pass for next season (2018) in a number of other territories, but we’re going to be live one year in advance in Canada.” SpĂ€testens bis zu diesem grĂ¶ĂŸeren Roll-Out in mehreren LĂ€ndern im kommenden Jahr sollte man den Großteil der derzeitigen Probleme behoben haben - auch wenn die Pre-Season zumindest in Kanada nicht ausgereicht hat, um alle Probleme zu lösen. Gleichzeitig muss man wohl nicht damit rechnen, dass man auf ein derart kritisches und verwöhntes Publikum trifft. Wenn man nochmal auf die grĂ¶ĂŸten internationalen MĂ€rkten (außerhalb von Europa und den USA) schaut, dĂŒrften die potenziellen Rechte am NFL Game Pass in Territorien wie SĂŒdkorea, Saudi-Arabien und Australien durchaus interessant sein. Besonders dem sĂŒdkoreanischen Markt könnte durch eines der neuesten Mitglieder der NFL ein weiterer Push bevorstehen.

 

Meine Prognose bezĂŒglich der DAZN Expansion: Wir werden den OTT-Service innerhalb der nĂ€chsten 1-2 Jahre in ĂŒber 10 LĂ€ndern sehen.

 

 

 

#2 Mayweather vs McGregor for Free auf DAZN?

 

Um den kostspieligen Erwerb zahlreicher Sportrechte in letzter Zeit nun auch refinanzieren zu können, bedarf es natĂŒrlich eine Menge Abonnenten um das derzeit noch defizitĂ€re GeschĂ€ft in die Gewinnzone zu bringen. Aus diesem Grund kĂŒndigte DAZN zuletzt eine enorme Marketingoffensive an. Wer nun aber ausschließlich an Banner- oder Out-of-Home Plakatwerbung denkt, hat sich bei DAZN getĂ€uscht, denn den neulich ĂŒbertragene “Jahrhundert-Kampf” zwischen Floyd Mayweather und Connor McGregor kann man durchaus auch unter diese Kategorie abstempeln.

 

 

DAZN hatte seinen Abonnenten den Kampf ohne zusĂ€tzliche Kosten zur VerfĂŒgung gestellt. Wenn man dann noch den kostenlosen Probemonat berĂŒcksichtigt, den der OTT-Provider mit Sitz in MĂŒnchen potenziellen Neukunden anbietet, war das Event aus der T-Mobile Arena in Las Vegas, NV sogar fĂŒr jedermann kostenlos verfĂŒgbar. Im internationalen Vergleich fĂ€llt schnell auf, dass die von DAZN gewĂ€hlte Option eher unĂŒblich war und dass teilweise auch in nicht-amerikanischen MĂ€rkten stolze Summen fĂŒr das One-Time Event aufgerufen wurden.

 

Dabei kann man nicht davon ausgehen, dass sich DAZN die Rechte zum SchnĂ€ppchenpreis gesichert hat, da es mit ran FIGHTING und Sky Deutschland durchaus ernsthafte Konkurrenz fĂŒr die Rechte an dem Jahrhundertkampf gab. Zum Vergleich: In Großbritannien konnte sich im Wettbieten um die Rechte letztendlich Sky UK gegen BT Sports und ITV durchsetzen. Zum Gefallen von Sky UK knackte der Fight dann mit ĂŒber einer Million PPV-Buys auch den bisherigen Rekord in Großbritannien. Somit kann man mit einer Refinanzierung der Rechte in Höhe von mindestens GBP 20m rechnen und dabei sind Werbe- und Sponsorengelder noch nicht einmal berĂŒcksichtigt. Auch wenn Großbritannien sicherlich eine relevanterer Markt fĂŒr Boxen oder MMA als Deutschland ist, bietet dieser Vergleich einen Richtwert, was sich DAZN die Rechte wahrscheinlich hat kosten lassen - ohne direkte Refinanzierungsmöglichkeiten.

 

Ein letzter Punkt: Auch bei der Kommentatorenbesetzung klotzte DAZN mehr als es kleckerte: Mit Wladimir Klitschko an der Seite von DAZN-Kommentator Jan Platte hat man sich auch hier fĂŒr die (wahrscheinlich sehr kostspielige) Premium-Lösung entschieden.

 

 

#3 DAZN bei den Online Marketing Rockstars im Podcast

 

Bisher beschrĂ€nkten sich die (seltenen) öffentlichen Auftritten von Personen aus dem Hause DAZN fast ausschließlich auf deren Chef James Rushton. Umso erfrischender fand ich den Auftritt von DAZN Marketing-Direktor DACH-Region Benjamin Reininger beim OMR Podcast mit Philipp Westermeyer Ende August. Insgesamt kann ich jedem, der sich ein wenig fĂŒr DAZN und prinzipiell fĂŒr die aktuelle Medienlandschaft im Sport interessiert, diese Episode empfehlen. Drei sehr interessante Take-Aways, die mir in Erinnerung geblieben sind: 

 

 

1 - Hintergrund von “Da Zone”

 

Mit der DACH - Region hatte man beim neugegrĂŒndeten Streaming-Anbieter schnell den (anfĂ€nglichen) Fokus des Streaming-Anbieters ausgemacht war. Durch den Erwerb der Übertragungsrechte an der britischen Premier League ab der Saison 2016/2017, die bis dahin Sky Deutschland besaß, hatte man Mitte 2016 hierzulande auch schnell erstmals auf sich aufmerksam gemacht. Dass man sich aber nicht auf diese drei LĂ€nder beschrĂ€nken wollte, zeigte der Erwerb der exklusiven nationalen Rechte an der japanischen J-League im Juli 2016 fĂŒr die nĂ€chsten 10 Jahre fĂŒr umgerechnet ca. USD 200m pro Jahr - mehr als das Vierfache im Vergleich zum vorherigen Deal der japanischen Fußballliga mit SKY Perfect. (Auch in Japan hatte DAZN Ă€hnlich wie in Kanada anfĂ€nglich mit enormen technischen Problemen zu kĂ€mpfen.) Was jedoch in beiden Territorien fĂŒr unerwartete Probleme sorgte, war die Aussprache der bis dahin unbekannten OTT-Plattform. Im Podcast merkte der DAZN Marketing-Direktor an, dass die Aussprache des Namen (“Da Zone”) vor dem Hintergrund der langfristig globalen AktivitĂ€ten gewĂ€hlt wurde und man einen Firmennamen haben wollte, der weltweit wiedererkannt und verstanden wird. Nun hĂ€tte man damit rechnen können, dass der deutschsprachige und japanische Markt nicht die einfachsten Pflaster fĂŒr dieses Vorhaben sein werden, aber auch in Kanada gab es nach meinen Beobachtungen (u.a. Twitter, Reddit) noch einigen ErklĂ€rungsbedarf.

 

 

2 - Periodische Sportrechte kein Thema bei DAZN

 

Zudem stellte Reininger klar, dass periodische Sportrechte wie eine Fußball-Weltmeisterschaft mittelfristig keine Rolle in den internen Planung von DAZN spielen wĂŒrde. ErklĂ€rt wurde diese Entscheidung mit dem Umstand, dass es durch den angebotenen Gratismonat, der wohl auch langfristig beibehalten werden soll, potentiellen Kunden ermöglicht werden wĂŒrde, eine Fußball-WM ohne jeglich Kosten zu verfolgen. Einen Umstand mit dem man sich beim Kampf zwischen McGregor und Mayweather offensichtlich abgegeben hat. Gleichzeitig wĂŒrde man bei den Rechten an einer Fußball-WM aber auch eher bei dem Zehnfachen dessen landen, was man zuletzt fĂŒr den Boxkampf wohl aufgebracht hat. In diesem Fall wĂ€re eine fehlende direkte Refinanzierung sicherlich schwerer zu verkraften. Was ich persönlich jedoch nicht ausschließen wĂŒrde, wĂ€re ein Erwerb einer Sublizenz vom Hauptlizenzinhaber - vielleicht schon zur WM 2018 in Russland. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF haben sich in der jĂŒngeren Vergangenheit vor dem Hintergrund der verĂ€nderten Medienlandschaft bereits offener gegenĂŒber dieser Option gezeigt - zuletzt war dies im Fall der WM 2014 mit RTL oder Sky Deutschland als potenzielle Lizenznehmer jedoch gescheitert.

 

 

3 - Password-Sharing als Problem?

 

Im Podcast wurde auch das weit verbreitete Problem des Passwort-Sharings angesprochen. Diese Problematik betrifft nicht nur DAZN sondern im Prinzip alle Anbieter von SVOD - Diensten wie Netflix, SkyGo, Amazon und viele mehr. GrundsĂ€tzlich zeigt sich DAZN bereits sehr kulant, denn mit einem Abonnement können bis zu zwei Personen unabhĂ€ngig von Ort und GerĂ€t die Streaming-Plattform nutzen. Reininger erklĂ€rte zudem, dass man auch in Zukunft plane, diese Regelung beizubehalten und auch nicht aggressiver gegen das Teilen von Passwörtern vorgehen zu wollen. Die Strategie dahinter: Bei DAZN rechnet man damit, dass diese (Teilzeit-)Nutzer letztlich zu vollwertigen Kunden konvertiert werden können und ein eigenes Abonnement abschließen werden.

 

 

The Bottom - Line

 

In Deutschland hat DAZN nach anfĂ€nglichen Startproblemen meiner Meinung nach mittlerweile ein sehr attraktives Produkt am Start - sowohl in Bezug auf die akquirierten Programmrechten, der technologischen Plattform als nicht zuletzt auch dem mittlerweile sehr gĂŒnstig erscheinenden Preis fĂŒr das monatlich kĂŒndbare Abonnement. Es ist weiterhin spannend um das Projekt “DAZN” und das wird wohl auch in absehbarer Zeit so bleiben, wenn man bedenkt, dass die Perform Group das gesamte Unterfangen auf 10 - 12 Jahre ausgelegt hat. Gleichzeitig darf man auch nicht vergessen, dass die Perform Group neben ihrer derzeit noch unprofitablen “OTT” Division mit Perform “Content” (u.a. Opta, Omnisport) und Perform “Media” (u.a. Goal.com, Spox.com, Goal Studios) durchaus valide und ertragreiche Plattformen im Portfolio hat. Auch diese Divisionen scheinen sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen, sondern akquirieren weiterhin krĂ€ftig neue Kunden. Zu Guter Letzt gibt es auch immer noch den reichsten Mann Großbritanniens Leonard Blavatnik, der im Jahr 2014 mit seinem Investment-Konglomerat Access Industries die Mehrheit der Anteile an der Perform Group ĂŒbernommen hatte.

 

 

#4 Final Hits

 

 

  • Nach dem das neue Formel 1 - Management um Liberty Media unlĂ€ngst durchblicken ließ, dass man der Meinung sei, dass Ex-Boss Ecclestone besonders bei der Monetarisierung der Medienrechte eine Menge Potenzial ungenutzt gelassen hat, scheint Liberty Media nun ein prĂ€feriertes Modell bei der Rechtevergabe gefunden zu haben: Alle Rennen im Pay-TV bzw. OTT plus einzelne Rennen im Free-TV ("70:30 Model") - Frankreich könnte somit ein Vorbote fĂŒr Deutschland sein, wenn die aktuellen Rechte von Sky Deutschland und RTL nach dieser Saison ablaufen und eventuell die TĂŒr fĂŒr die ARD durch ein kleineres Rechtepaket geöffnet wird.

 

  • In Bezug auf “die neuen Wettbewerber um Medienrechte im Sport” werden in der westlichen Welt die Nachrichten von Amazon, Google, Facebook & Co. dominiert, aber im fernen Osten entwickeln sich mit Tencent Sports (#NFL #NBA #FACup #SerieA #Ligue1) und der Alibaba Sports Group (#IOC #FIFA) die vielleicht in Zukunft noch viel relevanteren Tech-Unternehmen im Sports Business, die mit Wanda und LeSports die ursprĂŒnglichen Pioniere des “Crossovers von Tech und Sport” aus dem Reich der Mitte mittlerweile nicht nur ĂŒberholt, sondern ĂŒberrundet haben.

 

 

 

  • Wenn man sich mit der US-amerikanischen Medienlandschaft im Sport auseinandersetzt kommt man nur schwer um “OG Podfather” Bill Simmons und seinem The Bill Simmons Podcast im Besonderen vorbei und ich bin immer wieder von seinem Impact auf die komplette Industrie fasziniert: BS Podcasts können Aktienpreise stĂŒrzen lassen - nur eines von vielen Beispielen des Gewichts von Bill Simmons in Sports Media.

 

  • Die Medienunternehmen, die eigentlich die Berichterstattung ĂŒber den Sport in den USA zur Aufgabe haben, bieten derzeit auch beste Unterhaltung abseits des Platzes durch ihren eigenen Sport: “Who can bash its competition best on Twitter?” - okay CBS macht es lieber direkt auf der BĂŒhne.

 

 

 

 

 

 

 

Das war's fĂŒr dieses Mal. Mit dem Abonnieren meines RSS-Feeds oder meines Blog-Alerts bleibt Ihr immer auf dem aktuellsten Stand, sobald es etwas Neues von mir gibt. Wie immer wĂŒrde ich mich ĂŒber jegliche Diskussion oder Feedback freuen - egal ob direkt per Mail an yannick@offthefieldbusiness.de, als Kommentar auf der Startseite oder bei Twitter (@yannickramcke). 

 

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

My Blog Alert

+

offthefieldbusiness.de - Report #1 sichern!

Facebook Group
  • Facebook - Black Circle

#Empfehlungen

#Netzwerk

#Diskussionen

#Blog-Previews

#Blog-Summaries

Who's Behind The Blog
Recommended Readings
Recommended Podcasts
Connect with Me
  • Facebook - Black Circle
  • Instagram - Black Circle
  • Twitter - Black Circle
  • LinkedIn - Black Circle
  • RSS - Black Circle
This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now